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Kirchliche Trauung

Foto: LeChatMachine / Fotolia


Mit der standesamtlichen Trauung haben Sie Ihre Eintrittskarte zum wahrscheinlich romantischsten Tag ihres Lebens „erworben“. Zwar hat die kirchliche Trauung bei weitem nicht die rechtliche Tragweite, trotzdem muss auch hier einiges geklärt und entschieden werden, bis das große Fest endlich steigen kann:


 

Evangelisch, katholisch oder ökumenisch?


a) Beide Partner sind konfessionlos?
Dann kommt für Sie lediglich eine freie Trauung in Frage.

b) Mindestens einer von Ihnen war schon einmal verheiratet?
Dann ist eine katholische Trauung nicht mehr möglich, denn geschiedene Personen können - aufgrund des Glaubens an die Unauflöslichkeit der Ehe - nur einmal keine katholische Trauung feiern. Eine evangelische Trauung hingegen ist möglich.

c) Einer von Ihnen ist evangelisch, der/die Partner/in gehört keiner oder einer anderen Religion an?
IN diesem Fall ist auf Wunsch des evangelischen Partners ein Gottesdienst aus Anlass der Eheschließung möglich. Dabei wird vorausgesetzt, dass der nicht-evangelische Partner die Form und Bedeutung dieses Gottesdienstes respektiert. Das Trauversprechen unterscheidet sich von dem bei einer Trauung von zwei Kirchenmitgliedern.

d) Sie sind evangelisch, Ihr/e Partner/in katholisch?
Hier wäre die ökumentische Trauung ein guter Kompromiss. Je nachdem, in welchem Gotteshaus Sie getraut werden möchten, handelt es sich dann entweder um eine katholische Hochzeit mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers oder umgekehrt. Zwar gibt es zwischen der evangelischen und der katholischen Trauung einige Unterschiede, letztendlich geht es aber immer darum, dass Sie vor Gott und der versammelten Gemeinde versprechen, einander zu lieben und zu achten.

Wunschtermin und Trauungsort festlegen

Bevor Sie den Termin festlegen können, sollten Sie überlegen, in welcher Kirche Sie getraut werden möchten - auch um mit dem zuständigen Pfarrer zu klären, ob Ihr Wunschtag (noch) zur Verfügung steht. Was den Ort betrifft: Falls Sie jetzt schon gedanklich von einem Dom zum nächsten springen… STOP! Sie haben in der Regel maximal fünf Städte zur Auswahl:

... Die Kirchen in Ihrer oder der Gemeinde Ihres Partners,
... die, in der Sie künftig gemeinsamen eben werden
... sowie die Kirchen in der Gemeine, in der Ihre Eltern oder die Eltern Ihres Partners leben.

Das Traugespräch

Sie wissen nun wann und wo Sie gerne heiraten möchten? Damit haben Sie schon sehr viel erreicht, denn nun können (und sollten) Sie Kontakt zum zuständigen Pfarrer aufnehmen. Er steht Ihnen zur Seite, erklärt Ihnen Ihre Möglichkeiten und weist Sie auf Dinge hin, an die Sie denken sollten (z. B. Unterlagen). Im so genannten „Traugespräch“ können Sie den Gottesdienst und das Drumherum individuell mitgestalten. Mehr dazu erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

TIPP: Plaudern Sie bei dem Treffen ruhig ein wenig aus dem Nähkästchen. Oft erfährt der Pfarrer so Dinge, an die er später in der Predigt anknüpfen kann. Seien Sie offen und sagen Sie, welche Erwartungen Sie haben.

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