Der Polterabend

von Redaktion Traumhochzeit

Was der Polterabend mit Geistern zu tun hat? Heutzutage wahrscheinlich recht wenig. Doch ursprünglich sollte das zerschepperende Porzellan böse Geister vertreiben und dafür sorgen, dass sie sich auch künftig vom Brautpaar fernhalten. Ob das Fest nun den Geistern oder einfach nur dem Eheglück dient, an dem Brauch selbst hat sich nicht viel geändert: noch immer wird jede Menge Keramik und Porzellan zerschlagen; das Ergebnis ist immer ein "Scherbenhaufen". Denn wie heißt es so schön: Scherben bringen Glück!

 
Wann und wo wird gepoltert?

Früher wurde am Abend vor der Trauung gepoltert, was häufig dazu führte, dass das Brautpaar bei der Hochzeit ziemlich unausgeschlafen war. Daher hat es sich mittlerweile durchgesetzt, eine Woche vor der Hochzeit zu poltern.

 

Traditionell fand die Party vor dem Haus der Braut statt. Da Paare aber heutzutage schon lange vor der Heirat zusammenziehen, ist auch diese Regel veraltet. Geifert wird, wo am meisten Platz ist, ganz gleich ob beim Brautpaar selbst, oder bei den Eltern/Schwiegereltern.

Jeder darf kommen!

Das Brautpaar gibt lediglich den Termin bekannt, spricht aber weder persönliche Einladungen aus, noch verschickt es Kärtchen. Zu dem durch Mundpropaganda bekannt gemachten Termin kann letztendlich kommen, wer will. Also bitte für ausreichend Getränke sorgen! Auch Speisen sollten angeboten werden. Am besten eignen sich verschiedene Salate, Weißbrot, Würste, Salzstangen etc. oder ein kaltes Buffet. So kann jeder zugreifen, wann er mag.

Der Höhepunkt des Polterabends

Das eigentliche Highlights des Abends ist dann - wie schon eingangs erwähnt - das Zerbrechen von mitgebrachten Porzellan- und Keramikartikeln. Auch Fliesen, Waschbecken und Toilettenschüsseln sind bei der Aktion gerne genommene Wurfgegenstände.

 

 

Kategorie

Hochzeitsbräuche

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